Demba Diatta Doundounfola kommt aus der Casamance, dem Süden Senegals. Er ist mit der Musik dieser Region aufgewachsen. Geboren in einem Künstlerviertel in Zuiginchor suchte er schon immer die Nähe der Musiker. Konzentriert verfolgte der kleine Demba mit seinen Freunden die Proben. Nach den Proben konnten sie die Künstler imitieren. Wie ein Spiel aber sehr ernst.

Durch den Dienst, den sie den Musikern erwiesen, nämlich die Instrumente zu transportieren, konnte Demba mit seinen Freunden alle Instrumente spielen, die da waren, Djembe, Serouba, Doundoun, Kenkending und Sambang. Gespielt wurden, seit Generationen mündlich überlieferte Rhythmen. Alltägliche Tätigkeiten wie zum Beispiel Kochen und Jagen und religiös- mythische Inhalte spiegeln sich in Musik und Tanz, die untrennbar miteinander verbunden sind.

Mit 17 Jahren schloss er sich der Tanz- und Perkussionsgruppe "Doman-Doman" an.Schon in der zweiten Saison spielte er bei Konzerten und traditionellen Festen.
Bei zahlreichen Reisen durch den Senegal konnte er sich auch anderen Tanz und Perkussionsgruppen anschließen, dabei lernte er verschiedene regionale Traditionen kennen. Das Lernen hatte kein Ende, das gibt es nicht, unter anderem, weil sich die Rhythmen im ständigen Wandel befinden.
So wurde er zu einem wichtigen Mitglied von "Doman-Doman" einem Meister der Perkussion.

Die Liebe hat ihn nach Österreich geführt, wo Demba heute lebt.
Demba ist sowohl mit der neu gegründeten Gruppe "Casa Tamtam" als auch mit österreichischen Künstlern bei verschiedenen Veranstaltungen zu sehen. Außerdem unterrichtet er Djembe für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Er besucht auch Schulen und Kindergärten. In seinen Gruppen vermittelt er den musikalischen Reichtum der Casamance und Guinneé (Westafrika), der Mandinke, Diola, Wolof, Sousou und die Philosophie eines echten Djembefola.

   
   


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